Willkommen bei Musenzeit

In der Erwartung auf die großen literarischen Offenbarungen sitze ich hier nun und will einen fantastischen, umwerfenden, intelligenten ersten Eintrag machen.

Aber ich gebe das Warten lieber auf und fange einfach mal an.

Nur ist das wieder leichter gesagt als getan und meine Finger stehen länger still, als mir wieder lieb ist. Aber wer kennt das nicht? Man überlegt sich Sätze, verwirft sie wieder, ohne sie aufzuschreiben, schiebt Worte umher und streicht sie dann doch, um etwas anderes zu finden.

Und am Ende schreibt man dann oft genug gar nichts.

Ich habe in dieser Angelegenheit oft mit mir zu kämpfen. Diese perfektionistische Ader ist einfach in mir und ich versuche mich mit ihr auseinanderzusetzen, sie auszutricksen oder mit ihr zu verhandeln. Das ist oft gar nicht so einfach, aber ich möchte jeden Tag mehr schreiben -regelmäßig schreiben. Nie wieder unter einer Schreibblockade leiden.

Und ich möchte meine Erlebnisse und Ergebnisse mit Leuten teilen, die vielleicht gerade darin Rat suchen. Natürlich sind es keine universellen Wahrheiten, die auf jeden zutreffen, doch jeder ist willkommen, sich das herauszusuchen, was ihm hilft.

Es wäre wahrscheinlich übertrieben, wenn ich sage, ich habe meine Schreibblockade überwunden. Soweit würde ich nicht gehen, denn ich habe das immer Gefühl, dass sie wieder zurückkommen kann.

Unter anderem beschäftige ich mich deswegen auch immer noch mit dem Thema und lese mich durch Schreibratgeber, ob nun auf Deutsch oder auf Englisch. Irgendwo finde ich immer noch etwas neues, das mir weiterhilft – und vielleicht auch euch.

Aber es soll auch die Freude am Schreiben nicht zu kurz kommen, denn die ist das wichtigste an der ganzen Sache. Dieses Gefühl, wenn die Worte fließen und man in der selbsterschaffenen Welt versinkt, die Charaktere immer tiefer in die Misere treibt, aber die plötzlich auch noch einen eigenen Willen haben. Ich werde deswegen auch versuchen, ein paar Schreibaufgaben zu stellen und euch in Stimmung zu versetzen, dass ihr (hoffentlich) Stift oder Tastatur einfach nicht widerstehen könnt.

Nun denn, mit all diesen Hoffnungen und Erwartungen gehe ich die Sache jetzt an und beginne meinen Blog „Musenzeit“.

Willkommen.

 

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