Schreibaufgabe Nr.1

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Die erste Schreibaufgabe steht – und verschönert habe ich sie mit Hilfe der Seite someecards. Ich weiß noch nicht, ob ich das beibehalte, aber an sich gefällt mir die Idee. 

Auf jeden Fall wünsche ich viel Spaß und viele Einfälle damit. 

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Ein Gedanke zu “Schreibaufgabe Nr.1

  1. Da auch meine Ergebnisse für die Schreibaufgaben gewünscht wurden, mache ich das mal und fange ganz chronologisch mit der Nummer eines an.

    28.Stock

    Ein helles Ping ertönte und die Fahrstuhltüren öffneten sich. Mit schlurfenden Schritten stieg sie ein und drückte die Achtundzwanzig.
    Ihr entfuhr ein Seufzer. Es war ein langer Tag gewesen und die ganze Sache mit der Scheidung hatte ihre Nerven blank gelegt.
    Gerade wollte sich die Tür schließen, als sie schnelle Schritte hörte. Die Tür öffnete sich wieder und etwas außer Atem taumelte Mona G. hinein und wollte die Achtundzwanzig drücken, nahm den Finger aber wieder weg, als sie den Knopf schon leuchten sah.
    Mit einem leichten Lächeln blickte sie auf. Fast hatte sie den Eindruck, dass Monas Gesicht erstarrt war. Sie drehte sich um, doch die Tür war schon geschlossen und der Aufzug fuhr los.
    Das auch noch. Sie konnte regelrecht fühlen, wie sich jeder ihrer Muskeln verspannte.
    Bleib ruhig.
    Mona straffte ihre leicht hängenden Schultern und drehte sich mit einem breiten, steifen Lächeln zu ihr.
    Schon das lang gezogene „Hi“ war fast zu viel für sie und das „Wie geht’s dir?“ aus Monas Mund ließ ihr fast die Galle hochkommen.
    Sie zog nur die Augenbraue hoch und stieß ein kleines Schnaufen aus, doch Mona wartete immer noch auf ihre Antwort.
    „Was glaubst du wohl?“
    Für einen Moment sah Monas Lächeln wirklich wie angetackert aus, bis sich ihre Mundwinkel dann langsam senkten.
    Aus Verlegenheit sah Mona weg, direkt in die verspiegelten Wände des Fahrstuhls. Eingehend betrachtete sie sich, versuchte noch dezent eine Strähne neu anzuordnen und den Kragen ihres Mantels zu richten.
    Diese Frau konnte wirklich nicht einen Spiegel auslassen. War so viel Eitelkeit und Selbstverliebtheit überhaupt möglich?
    Ein Ping ertönte und die Türen öffneten sich. Sie stiegen beide schweigend aus und gingen den Hausflur entlang.
    Sie blieb vor ihrer Wohnung stehen und holte ihren Schlüssel hervor, während Mona noch eins weiterging.
    Harry hätte wenigstens den Anstand haben können, sie nicht für ihre Nachbarin zu verlassen.

    Alles in allem hat sich meine Szene anders entwickelt als gedacht. Irgendwie wurde Mona nicht so, wie sie sollte und ich glaube nicht einmal, dass sie ihre Nachbarin hasst. Es ist ihr wohl eher peinlich. Aber so geht es manchmal.
    Und die Hauptsache ist ja, dass ich etwas geschrieben habe. Ich nehme die Aufgaben sowieso nur als Inspiration; als Anstoß um loszuschreiben und nicht, um sie eins zu eins umzusetzen. Perfekt muss es auch nicht sein.

    Was auch immer euch also in den Sinn kommt: schreibt es auf. Ich will euch nur um Schreiben bringen.

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