Schreibaufgabe Nr.26

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Und einmal mehr ist es schon später Nachmittag und erst jetzt stelle ich die Aufgabe ein. Soll ich nun wütend auf mich sein? Das trägt wohl auch nicht viel zur Besserung der Situation bei. Aber es fällt schwer, sich nicht selbst runterzumachen. Und warum tut man das überhaupt?

Ich versuche einen Schritt wegzugehen und die Sache aus der Entfernung zu betrachten: warum fällt es mir gerade schwer, die Schreibaufgaben früher einzustellen? Ich war heute Vormittag wach – Arzttermin- und Zeit wäre da gewesen.

Vielleicht hilft mir Cathy Yardleys Buch dabei: „Write everyday“. Ich bin gerade beim Thema Zeitmanagement und komme bald zu den versteckten Ängsten, die uns behindern können. Immerhin bin ich schon soweit, dass sie sagt, man soll sich nicht selbst zerfleischen – das nützt alles nichts. Da kann ich ihr nur zustimmen – eigene Erfahrung über die Jahre. Mir ging’s immer besser damit, wenn ich nicht zu hart gegen mich war. Auch wenn ich heute nicht geschrieben habe, wie ich es mir vorgenommen hatte – so als Beispiel.

Ich denke, bei mir ist es (gerade) kein Zeitproblem, sondern irgendwas ist da versteckt in meinem Unterbewusstsein. Und irgendwie habe ich bammel davor, es offenzulegen. Immerhin: wer will schon die Leiche aus seinem Keller ausgraben und ihr ins Gesicht sehen? Reicht es nicht, dass ich da so eine Ahnung habe, dass da was lauert? Tja, leider nicht.

Also: holt Schaufeln und Fackeln und dann lasst uns graben, um der Leiche ins verrottete Gesicht zu sehen! Schreckt nicht zurück und legt mit mir offen, was tief dort unten verborgen liegt!

Nein, mal ehrlich – wer will das schon? Auch wenn es muss? Wie seht ihr das?

Schreibaufgabe Nr.25

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Wie das Leben manchmal so läuft – plötzlich ist man krank statt auf Arbeit. Es ist wohl was mit meinem Kreislauf und Bluthochdruck (plus Hitze) – was mich auch die nächsten zwei Tage für weitere Tests und Messungen zum Arzt führt. Hui… Schöner Mist. Dabei wollte ich doch auch über das Wochenende wegfahren. Wird alles nichts.

Aber immerhin komme ich so früher dazu, die Aufgabe einzustellen. Schwacher Trost, aber immerhin. Ich hoffe, das angekündigte Gewitter kommt bald und bringt etwas Abkühlung.

 

Schreibaufgabe Nr.24

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Ich merke gerade, dass die erste Euphorie schwindet – nein, schon fast weg ist. Wahrscheinlich ist das ein erstes Tief, aber auch von meiner derzeitigen Stimmung beeinflusst. Und trotzdem versuche ich, das weiterzumachen – ich will dem nicht nachgeben und auch weiterhin jeden Tag eine Aufgabe einstellen. Quasi ein Test meiner Willenskraft. Ein bisschen glaube ich auch, dass sich so auch meine Ausdauer – und Kontinuität – für’s Schreiben bessert. Zumindest ist es ein Schritt in diese Richtung.

Also, drückt mir die Daumen.

Schreibaufgabe Nr.23

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Gestern Abend war ich nochmal bei Saeldes Sanc in der Peterskirche und es war um einiges eindrucksvoller und schon allein der Klang war noch schöner als am Abend zuvor. Nur leider waren die Sitzmöglichkeiten echt unbequem. Wer entwirft solche Stühle?

Hast du dich eigentlich mal gefragt, wem dein Protagonist alles vermachen würde, wenn er stirbt? Und vor allem, wann er sein Testment schreiben würde – im Alter, vor einer Schlacht, nachdem er einen großen Verlust erlitt? Das kam mir gestern irgendwie so in den Sinn, vielleicht wegen der Atmosphäre in der Kirche – ich weiß es nicht genau.

Schreibaufgabe Nr.22

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Das Konzert gestern war klasse und im Grunde möchte ich gern nochmal gehen – die Chance wäre da, denn sie spielen heute nochmal, diesmal in einer Kirche.

Zu solcher Musik würde ich auch gern schreiben – ich liebe ja Piano und Violine und der Gesang dazu gefällt mir auch sehr. Was mein Herz auch freut, sind die mittelhochdeutschen Texte, die sie mitverwenden.

Wer also die Gelegenheit hat, „Saeldes Sanc“ zu sehen/ hören, der sollte es ruhig tun.

Schreibaufgabe Nr.21

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Da schreibe ich erst von der Schreibnacht und nun sieht es so aus, als fällt sie heute Abend doch für mich aus – es hat sich kurzzeitig etwas anderes ergeben! Ich gehe dann lieber zu dem Konzert eines Freundes, der bald für wenigstens 2 Jahre nach Finnland geht – aber vielleicht habe ich Glück und kann noch die letzen Stunden an der Schreibnacht teilnehmen. Immerhin geht sie bis 3 Uhr morgens.

Ich kann aber jedem empfehlen, selbst mal an der Schreibnacht teilzunehmen! Es ist immer eine Erfahrung wert und man lernt tolle Leute kennen, die dir zeigen, dass du nicht allein da stehst und dich auch mal motivieren.

Heute Abend um 20 Uhr geht es los! Traut euch, vorbeizuschauen – es lohnt sich!

Schreibaufgabe Nr.20

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So, ich hoffe, es saß niemand ungeduldig vor dem Bildschirm und hat auf die neue Aufgabe gewartet – ich habe es nicht geschafft, sie noch nach Mitternacht reinzustellen. Gegen elf fielen mir einfach schon die Augen zu. Aber ich muss dazu sagen, dass mir diese Variante besser gefällt – sonst konnte ich manchmal ewig nicht einschlafen und dann wurde es schon mal drei oder vier am Morgen… auch in der Woche.

Obwohl ich dazusagen muss, dass ich besser abends und nachts an meinen Texten arbeiten kann. Andere sind ja eher Morgenmenschen, aber ich bin einfach eine Nachteule.

Wann schreibt ihr am liebsten?