Die liebe Familie (oder: Schreibaufgabe Nr.30)

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Es wurde die Frage gestellt, wie meine Familie das Schreiben beeinflusst und darauf möchte ich nun antworten. (Danke für die Frage Mondlicht.)

Ich zupfe das ganze mal auseinander und fange mit meiner Mutter an. Als ich mit 16 Jahren anfing, wie wild zu schreiben und auch erklärte, ich werde Autor, reagierte sie recht positiv. Ob sie etwas lesen dürfte und so weiter. Nur mit den Jahren wurde meine Mutter immer – ja, wie soll ich es sagen. Sie hielt es für eine Phase, die vorbeigeht. Spätestens, wenn ich mit der Uni fertig bin. Ich bin nun fast fertig und meine Mutter besteht darauf, dass ich das Schreiben einstelle. Es werde sowieso nichts und ich solle mich der Realität stellen, die Geld-verdienen heißt. Das gehört zum Erwachsenwerden und ich soll es mit der Kindheit endlich ablegen.

Niemals! Na ja, sie wartet nun wohl eher still darauf, dass ich das Handtuch werfe.

Mein Vater erwiderte damals auf meinen Wunsch, Autor zu werden, mit einer seiner ach so tollen Spontanideen: lass uns einen Verlag gründen. Aber sonst kam nichts mehr großartig in die Richtung und er meint wohl, wenn ich das will und auch durchziehe, dann ist das mein Weg. Oder auch nicht – ausprobieren. Hat er auch.

Meine jüngere Schwester steht dem eher trocken gegenüber. Sie hat schlichtweg kein Interesse. Das geht bei ihr ins eine Ohr rein und durchs andere raus. Zumal sie Bücher nicht liest, sofern sie keine wissenschaftlichen Inhalte haben. Romane und dergleichen können ihr gestohlen bleiben. Sie guckt dann den Film dazu. Sie braucht Bilder und Bewegung. Soll sie sich selbst etwas vorstellen, kommt sie nur mit genauen Angaben aus – wie groß ist der Ball, welches Rot ist es genau, wie sieht der Boden aus, welcher Stein genau, welche Ecke… das geht ewig so weiter. In einem Film gibt es ja nur die eine Möglichkeit und ihr Hirn überhitzt nicht. (Zumindest kommt mir das immer so vor.) Ich brauche ihr also nichts von meinen Ideen und Plots und Charakteren erzählen, da kommt keine Reaktion. Besonders, wenn da gerade keine Action ist oder die Wendung des Jahrhunderts.

Auch im weiteren Familienumfeld erzähle ich nicht viel über meine Leidenschaft. Nicht, seit ich einer meiner Cousinen etwas davon erzählte und um was es in meiner Geschichte geht – und sie geht damit direkt zu ihren Eltern und die haben dann dieses gönnerhafte Lächeln und ihre Scherze parat. Wenn es soweit ist, sehen sie mein Buch. Fertig.

Ich hatte nie so sehr das Gefühl, dass meine Familie mich ernst nimmt , aber sie haben sich auch nie eingemischt. Und ein Bekannter sagte mir mal, dass er mich darum beneidet, denn seine Eltern waren total dagegen und glauben ihm erst, wenn sein Buch da ist. Insofern bin ich mit der Situation ganz zufrieden.

 

Zu einem späteren Zeitpunkt komme ich noch darauf zu sprechen, inwiefern meine Familie mich von der inhaltlichen Seite beim Schreiben beeinflusst – aber jetzt muss ich erstmal zur Arbeit.

Schreibaufgabe Nr.22

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Das Konzert gestern war klasse und im Grunde möchte ich gern nochmal gehen – die Chance wäre da, denn sie spielen heute nochmal, diesmal in einer Kirche.

Zu solcher Musik würde ich auch gern schreiben – ich liebe ja Piano und Violine und der Gesang dazu gefällt mir auch sehr. Was mein Herz auch freut, sind die mittelhochdeutschen Texte, die sie mitverwenden.

Wer also die Gelegenheit hat, „Saeldes Sanc“ zu sehen/ hören, der sollte es ruhig tun.

Schreibaufgabe Nr.19

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Ich weiß gerade nicht, wie viele von euch „Schreibnacht“ kennen – sei es Forum oder Magazin oder beides – jedenfalls ist diesen Samstag wieder eine Schreibnacht. Hätte ich fast vergessen, Mensch; und hinterher ärgere ich mich dann wieder. Immerhin habe ich es noch mitgekriegt und für die, die es noch nicht kennen: schaut doch einfach mal auf Schreibnacht vorbei – es lohnt sich.

Schreibaufgabe Nr.12

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In Schreibaufgabe Nr.3 hatte ich euch schon einmal gefragt, ob ihr Wünsche habt, die ich irgendwie in den Aufgaben verarbeiten soll. Da war die Frage, ob ihr lieber eine Aufgabe wollt, um euren Protagonisten kennenzulernen, oder vielleicht gefällt euch ein kurzer Satz zum Einsteigen wie in der heutigen Schreibaufgabe. Hat also jemand einen Vorschlag, habe ich immer ein offenes Ohr und werde mich bemühen, ihn umzusetzen – das nur nochmal zur Erinnerung.

Und ich stelle zum Schluss einfach noch die Frage in den Raum: Hört ihr zum Schreiben bestimmte Musik?

Ich höre sehr gern instrumentale Stücke, von Klassik, über Epic Music bis zu Filmsoundtracks. Aber manchmal brauche ich auch einfach Ruhe, um meine eigenen Gedanken besser hören zu können. Wie sieht es bei euch aus?