Schlechte Angewohnheiten (oder: Schreibaufgabe Nr.31)

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Ich habe die vergangene Woche mal wieder gemerkt, dass ich sie habe, wie jeder sonst auch: schlechte Angewohnheiten – hier mal explizit auf das Schreiben bezogen.

Das fing an, als ich mir Gedanken wegen des letzten Satzes im vorangegangenen Beitrag machte – der Einfluss meiner Familie, mal vom Inhalt meines Schreibens gesehen. Eigentlich wollte ich das so weiterführen, aber mir fiel nichts so richtig ein. Was reinnehmen; gehört das überhaupt dazu; ich weiß nicht mal, ob sie mich inhaltlich so sehr beeinflussen… Sagen wir mal, das steigerte sich immer weiter und ich kam nicht klar.

Und bevor ich mich versah, war schon eine Woche um.

Deswegen habe ich kurzfristig umgesattelt und mache mal meine schlechten Angewohnheiten beim Schreiben zum Thema. Zumindest, soweit sie mir bewusst sind.

Dann fange ich mit dem schon genannten an: wenn ich nicht weiterweiß, verfalle ich ins Nachdenken und schiebe es immer weiter auf, bis ich es dann nach 3 Wochen oder 2 Monaten, oder wann auch immer, ganz sein lasse. Ich sage mir, dass es ja nur auf Eis gelegt ist, aber mal ehrlich: wann holt man sowas tatsächlich aus der Schublade? Bei mir passiert das viel zu selten und es modert dann vor sich hin.

Das war auch meine Befürchtung, den Blog betreffend: irgendwann denke ich zu viel nach und schreibe dann gar keine Beiträge mehr. Ich will hier am Ball bleiben und ich hoffe, ihr unterstützt mich, soweit es möglich ist. (Es reicht ja oft schon, wenn ich sehe, es wieder jemand meinen Blog besucht und ein Kommentar ist dann erst recht ein großer Anreiz – so doof das vielleicht klingt, mich von solchen Äußerlichkeiten abhängig zu machen, aber manchmal brauche ich das.)

Noch so eine miese Eigenart von mir ist „Story-hopping“, wie ich es mal nennen will. Komme ich in einem Plot bei der Planung nicht weiter, oder auch in einem Kapitel, erscheint mir dann eine anderes Projekt oder auch eine neue Idee für eine Geschichte so verlockend, dass ich oft genug nicht widerstehen kann. Leider – so komme ich am Ende nicht weiter.

Was ich auch schon öfter in vergangenen Beiträgen erwähnt habe, ist mein Perfektionismus während des Schreibens. Bei der Überarbeitung ist er vollkommen in Ordnung und erwünscht, aber davor behindert er mich eher. Aber wie gesagt, ich arbeite daran, unter anderem ja mit den Schreibaufgaben.

Und als letzten Punkt habe ich wieder so einen Tick von mir, der total – ja, was? Ich habe immer so meine Zeiten, in denen ich lieber mit Tastatur, Füller, Bleistift oder Kugelschreiber schreibe. Und dann will ich nur damit schreiben, weil ich beim Bleistift beispielsweise gerade die Strichführung und den Widerstand des Papiers mag, und die Art, wie er in der Hand liegt. Das ist alle paar Wochen plötzlich vollkommen anders. Ich weiß, dass es mit dem PC am einfachsten wäre, am besten zu bearbeiten geht, aber da will mein Hirn oft nicht mit. Und dann ist da auch noch der Widerspruch mit dem perfektionistischen Teil, der z.B. sagt, dass ich, wenn das Notizbuch mit Füller begonnen wurde, es so auch weiterführen soll. Bleistift oder Kuli hat darin dann nichts zu suchen. Dann muss ich eben ein anderes anfangen – was total dämlich ist. Aber ich kann manchmal echt nicht anders. Eigentlich ist es am Ende ja egal, wie es zustande kam, Hauptsache, das Ergebnis steht.

Na ja, mit solchen Sachen plage ich mich rum. Leider bekommt man eine Angewohnheit nicht so leicht wieder weg, wenn man sie hat – oder kommt mir das nur so vor?

Wie seht ihr das? Und habt ihr auch schlechte Angewohnheiten beim Schreiben?

Das würde mich auch mal interessieren – wenn ihr es mir denn verraten wollt. *zwinker*

Schreibaufgabe Nr.23

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Gestern Abend war ich nochmal bei Saeldes Sanc in der Peterskirche und es war um einiges eindrucksvoller und schon allein der Klang war noch schöner als am Abend zuvor. Nur leider waren die Sitzmöglichkeiten echt unbequem. Wer entwirft solche Stühle?

Hast du dich eigentlich mal gefragt, wem dein Protagonist alles vermachen würde, wenn er stirbt? Und vor allem, wann er sein Testment schreiben würde – im Alter, vor einer Schlacht, nachdem er einen großen Verlust erlitt? Das kam mir gestern irgendwie so in den Sinn, vielleicht wegen der Atmosphäre in der Kirche – ich weiß es nicht genau.

Schreibaufgabe Nr.19

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Ich weiß gerade nicht, wie viele von euch „Schreibnacht“ kennen – sei es Forum oder Magazin oder beides – jedenfalls ist diesen Samstag wieder eine Schreibnacht. Hätte ich fast vergessen, Mensch; und hinterher ärgere ich mich dann wieder. Immerhin habe ich es noch mitgekriegt und für die, die es noch nicht kennen: schaut doch einfach mal auf Schreibnacht vorbei – es lohnt sich.

Schreibaufgabe Nr.11

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Ich freue mich schon auf Donnerstag – nicht unbedingt, weil dort frei ist, sondern auf einen Sushi- und DVD-Abend. Okay, das hat jetzt nichts mit dem Schreiben zu tun. Aber immerhin habe ich dann mal etwas Zeit zum Durchatmen und sehe mir dann die Themen an, die zur Auswahl stehen. Momentan summt mir der Kopf etwas von der Schulung und ich hoffe bloß, dass ich alles behalte. Vor allem dann, wenn es darauf ankommt.

Nun, was kommt bei eurem Protagonisten denn so auf den Tisch?

 

Schreibaufgabe Nr.8

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Gerade komme ich wieder vom Grillen mit Freunden und ärgere mich fast ein bisschen, dass ich heute nicht all das geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte – nur, weil ich verschlafen hatte.

Aber ich will dem jetzt nicht hinterherweinen und das Grillen war sehr schön. Mit dem Lied „Por una Cabeza“ von Carlos Gardel lasse ich nun den Abend ausklingen und stelle die neue Schreibaufgabe für Sonntag ein.