Dann woll’n wir mal wieder! (oder: Schreibaufgabe Nr.29)

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Es ist wirklich mehr als genug Zeit vergangen seit ich meine Herangehensweise ändern wollte. Jetzt ist es soweit und ich melde mich mit einer neuen Aufgabe und meinen Überlegungen zurück.

Lange beschäftigte mich, was ich denn mit Musenzeit wirklich erreichen will.

Im Grunde will ich mich wieder zum Schreiben bringen – und auch euch, wenn ihr deswegen hier seid. Dabei soll erstmal nicht auf die Qualität geachtet werden, denn verbessern kann man später immer noch. Ich will, dass ihr euch erlaubt, schlecht zu schreiben (und das ist gar nicht mal so einfach, glaubt mir). Für mich war und ist das immer noch ein riesiges Problem, denn ich bin eigentlich ein Perfektionist, der erst ein Wort aufschreibt, wenn es sitzt. Nur oft genug war am Ende dann gar nichts auf dem Blatt. Nicht gerade sehr aufbauend. Deswegen will ich mir zu eigen machen, dass man lieber schlecht schreibt, bevor man gar nichts schreibt.

Dementsprechend dürften dann auch so einige Lösungen von mir aussehen, die ich einstelle. Schreiben ohne groß nachzudenken. Es darf schlecht sein – denn wozu gibt es sonst die Überarbeitung? Und man überarbeitet ja auch nicht nur ein- oder zweimal. Deswegen kein Stress: erlaubt euch, auch mal schlecht zu schreiben. Es ist nichts dabei, ihr müsst es niemandem zeigen. Meinetwegen kann es auch in die Tonne wandern, wenn es euch lieber ist. Aber erstmal fangt wieder an zu schreiben. Eine leere Seite kann man nur schlecht überarbeiten, nicht wahr?

Ich möchte euch schlicht und einfach von der leeren Seite wegbringen; euch inspirieren. Für meinen Teil habe ich gemerkt, dass mir so ein weißes Blatt am Ende mehr Sorgen macht, als ein schlecht geschriebener Absatz. Immerhin hatte ich dann etwas vorzuweisen –  wenn es auch eher für mein Gewissen war.

Zum Thema der Lösungen wollte ich euch auch noch etwas sagen: ich mache beileibe nicht jede Aufgabe, aber ich möchte auch nicht jedes Ergebnis, das ich habe, einstellen. Manche fallen in die Kategorie „Könnte ich später noch verwenden“ und dann möchte ich nicht, dass sie im Netz kursieren. Aber ich werde mich bemühen, mehr Lösungen zu posten – wer sie dann sucht, findet sie aber eher in den Kommentaren.

Und zum Ende noch die kleine Info, was mich gerade am meisten beim Schreiben beschäftigt: ich will mich wieder ordentlich in die Charaktere und ihre Gefühlswelt „einarbeiten“/ „einfühlen“, denn in den letzten Monaten habe ich mich nur an der Oberfläche von meinen eigenen aufgehalten. Das ist schlichtweg deswegen, weil ich Angst habe, auf was ich stoße, wenn ich tiefer gehe. Doch so kann es nicht ewig weitergehen und wenn es sogar mein Schreiben (negativ) beeinflusst, wird es Zeit, es in Angriff zu nehmen. Solltet ihr zu dem Thema Tipps oder ähnliches für mich haben, höre ich sie mir gern an.

Die Aufgaben werden ab jetzt wohl in Rhythmus von drei Tagen kommen, soweit der Plan.

Dann bedanke ich mich erstmal, dass ihr die Geduld hattet, bis hierher zu lesen, und wünsche euch viel Erfolg und viele Ideen beim Schreiben!

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